Station 10 Buchenwald

Buchenwälder sind typisch für Deutschland und bedeckten weite Teile des Landes. Wald hat heute vor allem dort seinen Platz, wo der Boden unfruchtbar, das Relief zu steil oder der Boden zu nass für andere Nutzungen ist. Die moderne Forstwirtschaft pflanzte aus ökonomischen Gründen zudem oft Fichten. Heute ist dieser Trend jedoch rückläufig.

 

Besondere Standorte verändern ebenfalls das Bild des Waldes: Auf nährstoffarmem Sand etwa wachsen Kiefernwälder, in den feuchten Flussauen Erlen- oder Birken-Bruchwälder. Auch der Erlen-Eschen-Auwald an Informationspunkt 11 ist seinem besonderen Standort geschuldet.

 

Das dichte Laubdach eines Buchenwaldes lässt normalerweise nur wenig Licht zum Boden, so dass die Krautschicht schwach ausgebildet ist. Der Wald dieses Naturschutzgebietes jedoch wurde ausgelichtet, um das Jungholz zu fördern und somit eine kontinuierliche Altersstruktur zu erlangen. Daher ist seine Krautschicht etwas ausgeprägter. Das kann sich im Laufe der Zeit wieder ändern.

 

Auch heute findest Du hier zum Teil hallenartigen Buchenwald, der Dir den weiten Blick zwischen den Baumstämmen hindurch ermöglicht.

 

Foto Buchfink: Norbert Kilimann